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GEGEN PERFEKTION: FLORA BORSIS SURREALE “LITTLE MONSTERS”

Perfektion ist langweilig. Das zumindest findet die ungarische Fotografin Flora Borsi, die mit ihrem Projekt “Little Monsters” die idealisierte Welt der Modefotografie auf den Kopf stellt – genauer gesagt: mit digitalen Mitteln die Gesichter der Models so modifiziert, dass surreale Bildnisse entstehen. Es wandern Augen auf Wangen, Gesichter werden verzerrt und Münder dupliziert. Es entsteht eine Strecke, die aussieht, als wäre sie eine Reihe alien-artiger Portraitaufnahmen.

“In this project I’ve been analyzing some fashion portraits, how perfect they are. So I made the opposite of retouching, somehow I distouched these pictures of perfect models. This project is connected to surrealist painters point of view: beauty wasn’t enough to give me interest. I love imperfections as much as I love surrealism. These pictures are my little monsters, no one wants to look like them, because they are totally unique.”

Generell steht die digitale Manipulation und das Ergründen der menschlichen Psyche im Mittelpunkt der Arbeit der jungen Künstlerin. Aus diesem Zusammenspiel kreiert die Ungarin tiefgreifende Emotionen und visuell einzigartige Werke, die zur Selbstreflexion und der kritischen Beleuchtung unserer Umgebung anregen.

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Artikelbild via Flora Borsi

 

Von Marieke Fischer