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5 GRÜNDE WARUM WIR AUF ESSENA O’NEILL HÖREN UND UNSER SOCIAL MEDIA VERHALTEN ÜBERDENKEN SOLLTEN

Wir alle kennen das Sprichwort “Nicht alles was glänzt, ist Gold”. Im Falle von Essena O’Neil, ihres Zeichens Ex-Social-Media-Sternchen, trifft es den Nagel auf den Kopf. Wenn ihr das folgende Video gesehen habt, werdet ihr Instagram mit ganz anderen Augen sehen und euer komplettes Social-Media-Verhalten ändern. Vielleicht. Wir haben jedenfalls 5 Gründe zusammengefasst, warum es durchaus Sinn macht, das Bedürfnis nach Likes zu hinterfragen und einfach mal Inne zu halten, anstatt dem perfekten Foto nachzujagen – auch wenn es uns selbst ziemlich schwer fallen wird unsere latent vorhandene Sucht zu bändigen. Doch bevor wir unseren Countdown beginnen, seht euch an, was Essena O’Neil zu sagen hat. Video ab!

1. Social Media entspricht nicht der Realität

Damit hat Essena völlig recht! Der eigentliche Zweck von Instagram, nämlich um Schnappschüsse mit einer Community zu teilen, ist längst in den Hintergrund geraten. Mittlerweile teilen die meisten User nur noch inszenierte Fotografien. Was hat das jedoch zu bedeuten? Der Unterschied zwischen dokumentierender und inszenierter Fotografie liegt schlicht und einfach darin, dass dokumentierende Fotografie das Ziel hat die Realität möglichst getreu widerzuspiegeln; im Gegensatz zur inszenierten Fotografie, wo sich allen möglichen Gestaltungsfaktoren eines Bildes, wie Licht, Location, Bildausschnitt, Pose, etc. bedient wird, um ein möglichst perfektes Endergebnis zu erreichen. Aus diesem Grund haben die meisten Bilder bei Instagram einfach kaum noch was mit der Realität zu tun. Unser Tipp: Anstatt das Mittagessen so lange zu fotografieren bis es kalt geworden ist, haut rein und genießt es einfach!

2. Social Media machen süchtig Schenkt man Studien der Universität Maryland Glauben, dann handelt es sich bei der sogenannten Social Media Sucht um ein ernstzunehmendes Krankheitsbild. Symptome wie Hygiene- und Essensverhalten unter dem Drang ständig online aktiv zu sein, sind nur einige Verhaltenserscheinungen, wie sich diese Sucht bemerkbar machen kann. Wenn ihr nur annähernd Bedenken habt ebenfalls ein Social Media Addict zu sein, so wie wir, unterzieht euch einem Selbsttest: Beim nächsten Treffen mit euren Freunden das Handy beiseite legen, schaltet es auf lautlos und schaut so lange nicht auf euer Handy bis das Treffen zu Ende ist.  3. Social Media rauben uns den Schlaf Auch zu diesem Thema gab es bereits zahlreiche Untersuchungen, die belegen, dass die Lichtwellen von Tablets, Laptops und Smartphones daran Schuld haben, dass wir abends erstens schlechter einschlafen und dann die komplette Nacht irgendwo im Halbschlaf hängenbleiben. Unser Tipp: Schlafzimmer ist die freie Zone von Elektrogeräten. Schafft ihr das? Vielleicht hilft es euch, und vor allem uns, wenn ihr Punkt 4 gelesen habt… 4. Instagram oder Sex?  Das Surfen am Abend raubt euch nicht nur eure Tiefschlafphase, laut Experten haben wir auch aufgrund unseres Surfverhaltens weniger Sex! Daran liegt’s also… Unser Tipp: Handy aus, dann klappts bestimmt auch wieder besser im Bett. 

5. Definiere dich nicht über Zahlen

Bei Social Media dreht es sich am Ende des Tages nur um ein Wort: Zahlen. Wieviele Likes bekommt man? Wieviele Follower hat man gewonnen? Oder wie viele sogar verloren? Dieses zeitraubende Zahlenspiel, kann einen schlicht und einfach verrückt machen. Daher lautet unser Tipp: Achtet beim Posten nicht unbedingt darauf wie viele Likes ihr bekommt. Macht euch nicht abhängig von Zahlen und bewertet die Qualität eurer Ereignisse nicht über Likes. Denn wie wir schon besprochen haben, handelt es sich hierbei nicht um die Realität, sondern nur um einen künstlichen Moment, der die Wirklichkeit in fälschlicher Weise widerspiegelt. #wirsindsoweiseunswächstbaldeinbart

Fassen wir zusammen was wir gelern haben: Zukünftig werden wir unser Essen nicht mehr fotografieren und dabei kalt werden lassen und unsere Suchterscheinungen und unkontrollierten Zuckungen nach dem Smartphone in den Griff bekommen. Wir werden ebenfalls dadurch besser Schlafen und gleichzeitig durch die neue Handy-freie-Zone im Schlafzimmer unser Sexleben upgraden. Und das Wichtigste: unseren realen Selbstwert nicht durch eine digitale Zahl definieren und uns endlich bewusst werden, dass sich die Schönheit des echten Lebens eben nicht durch eine Zahl beschreiben lässt. Glaubt uns, das wird auch für uns ne harte Challenge werden!

Titelbild via Bild hier

 

Von Kemara Pol